Bettvorleger landete


Als Tiger gestarteter Bettvorleger gelandet

 

Oberbergisches „Netzwerk gegen Rechts“ mit altbekannten gängigen hohlen Phrasen schon zerschwafelt bevor es hätte in Aktion treten können.

 

(ETh.) Wie die regionale Online Zeitung „Oberberg Aktuell“ am 24.01.2012 über den „Ersten runden Tisch“ (19.01.2012) des vom Kreistag beschlossenen „Netzwerk gegen Rechtsextremismus“ berichtet, ist der Ansatz der im Vorfeld mit Vorschusslorbeeren so hochgepriesenen „wehrhaften Demokratie“ schon wieder ad acta gelegt.

 

Wieder nur die heisse Luft der hohlen Phrase des „Flagge zeigen“ und die Kids über Rechtsextremismus „aufklären“ zu wollen.

 

http://www.oberberg-aktuell.de/

(„Netzwerk gegen Rechts will kreisweit Flagge zeigen“)

 

 

Die Kids werden begeistert sein - und noch mehr die NeoNazis selbst. Wer solche unqualifizierten Feinde hat, der braucht nach Freunden nicht mehr suchen.

 

Es soll -so die berichtete Vereinbarung der beteiligten Protagonisten- verdeutlicht werden, Hitlergeburtstag im stillen Kämmerlein feiern, da auch nationalsozialistischem Gedankengut mit allen seinen schwerver-brecherischen Facetten zu frönen sei ja „demokratisch“ in Ordnung.

 

Aber öffentlich erkennbar mit unnützen Händen das Beschmieren von Tisch und Wänden mit Runen der altgermanischen Höhlenbewohner, vom Sonnensymbol über die Odalsrune bis hin zu germanischen Doppelblitzen oder mit sonstigen Naziparolen sei eben „Pfui“ und gar nicht mehr cool.

 

Ob die Kids das am Ende ihrer „Aufklärung“ auch so sehen werden? Oder es „cooler“ finden den propagierten „verbotenen brauen Apfel“ gerade doch zu stehlen?

 

Erschreckend wird deutlich, wieso diese alt- und neubraunen Gesellen immer mehr Chancen erhalten ihrem schwerverbrecherischen Unsinn zu immer mehr politischen Erfolg zu verhelfen, schon wieder auf immer breitere -offene oder insgeheime- politische Zustimmung zu stossen.

 

Die hoffnungslos völlig fehleinschätzende Arroganz der tätlich gewordenen Protagonisten wird unübersehbar:

 

Sich im Ernst einzubilden, bei irgendeinem Kid noch so etwas ähnliches wie Autorität in die Waagschale werfen zu können. Bei einem Rest an Befähigung zur halbwegs realen Wahrnehmung müssten sie eigentlich ganz sicher wissen, nur das genaue Gegenteil ist der Fall.

 

Es belegt sich wieder einmal mehr, der 30. Januar 1933 ist auch heute grundsätzlich nicht unbedingt unmöglich. Schon 1933 hatte die braune Sippschaft nicht die Mehrheit der Wahlberechtigten des Volkes aus der Reichstagswahl.

 

Mit nur rund 1/3 der Sitze im Reichstag brachte die NSDAP den Antrag zum Ermächtigungsgesetz ein welches Hitler zum Diktator machte.

 

Trotzdem erhielt der Antrag der Minderheitsfraktion der NSDAP (Fraktionsführer: Herrmann Göring) eine überwältigende absolute Mehrheit der Reichstagsabgeordneten. Von den „Stehlern“ der rund 1/3 NSDAP Abgeordneten – und von noch mehr der weit schlimmeren “Hehler“ der Nazis als Nichtsnazi, aus den Reihen der übrigen Abgeordnete im Deutschen Reichstag: Von den noch schlimmeren als die Nazis selbst gottverdammten Opportunisten ohne sich offen als Nazis -vornehmlich Rassisten und Judenfeinde- zu erkennen zu geben.

 

(Erwin Thierfelder, 24.01.2012, 23:41 h)

Kommunal- und Rechtspolitiker in Gummersbach

Mitglied der Partei ALLIANZ GRAUE PANTHER (AGP)

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